Jetzt sollten es mittlerweile alle wissen, dass der Fabu nicht fötelen kann. Nun gebe ich aber noch nicht auf und starte einen neuen Versuch, euch (Banausenpack!) meine ach so missverstandene Kunst des Fotografierens vorzuführen. Es handelt sich dabei um eine Szene, die ich kürzlich auf dem Dach des Nachbarhauses beobachten und, gepriesen sei der Allmächtige, bildlich festhalten konnte.

Hier seht ihr Bilder, die das Herz der kleinen Ornithologen in uns höher schlagen lassen. Ein Graureiher auf dem Dach (1) haut ehrlich gesagt ja noch niemanden aus den Socken. Aber wenn wir uns die Szene noch ein Bisschen genauer betrachten, entdecken wir plötzlich die fiese Rabenkrähe, die sich auf dem Schornstein niedergelassen hat (2, roter Pfeil). Bereits aus alten Büchern ist bekannt, dass die Taten der Rabenkrähe so schwarz wie ihr Federkleid sind (Weiss nümm, 19-Weiss nümm) und dieses Exemplar macht seinem Namen alle Ehre, indem es sich auf den armen Reiher stürzt (3,4; geiles Foto, nicht wahr!?). Da Krähen bekanntlich ein feiges Pack sind, greifen sie ihr Opfer, und sei es noch so wehrlos, nie alleine an, um es zu vertreiben (5).

Die Lehre, welche wir daraus ziehen ist, dass wir auch in der Natur Gott und Teufel wiedererkennen können und, als Krone der Schöpfung, das Böse mit allen Mitteln bekämpfen sollten (Dies hat mich Käptn Ahab gelehrt!). Darum tut etwas gutes für den natürlichen Frieden und merzt in Zukunft alle Krähen aus, kauft euch einige Packungen Vogelschrot oder legt giftige Köder aus, damit wir dieser garstigen Brut ein Ende setzen können.